Immobilien

- Erste Investoren kauften Sambala
Investieren auf den Kapverden
Offiziell rangieren die Kapverden unter den zehn besten Investitionsländern der Welt. Nach wie vor besteht auf dem Archipel eine steigende Nachfrage vor allem nach Immobilien. In Sachen Transport bieten einige Großinvestoren auch den Einstieg an. Hier gilt jedoch: wegen der vielen behördlichen Hürden, die diese Branche birgt, kann es oft dauern, bis man hier eine Rendite erzielt.
Investoren der ersten Stunde
Der erste Run auf die nationalen Gebäude und Grundstücke erfolgte durch die Engländer, die in Sal, Boa Vista, Maio, Santiago und São Vicente ein gutes Geschäft witterten – und auch machten.
Noch vor fünf Jahren, waren die Preise für Grundstücke bzw. Gebäude und Wohnungen äußerst niedrig, was zum einen am größtenteils schlechten Zustand der Bausubstanz und zum anderen an der noch mangelhaften Erschließung der Umgebung lag.
Mittlerweile, nachdem immer mehr staatliche Mittel und Gelder von Großinvestoren in die Infrastruktur geflossen sind, haben sich die Preise für die Immobilien im Vergleich zu vor fünf Jahren vervierfacht. Die erste Wiederverkaufswelle hat einigen Investoren der frühen Stunde bereits Gewinne in Milliardenhöhe verschafft.

- Luxusvilla auf den Kapverden
Immobilienkauf heute
Dennoch sind die Immobilienpreise im Vergleich zu anderen touristisch attraktiven Ländern auf den Kapverden deutlich niedriger. Für ein Grundstück, ein Haus oder eine Hotelanlage zahlt man im Durchschnitt ein Drittel von dem, was man etwa auf den Kanarischen Inseln ausgeben muss – und das für eine mittlerweile ordentliche bauliche Substanz und eine gute Erschließung der Gebiete. „Schnäppchen“ sind noch mancherorts zu machen, lediglich in Sal oder auf Boa Vista, den Inseln mit der besten Infrastruktur und internationalen Flughäfen, dürfte dies schwierig werden.
Ansonsten gilt als Richtwert, dass ein Häuschen mit Grundstück unter 50.000 Euro durchaus zu finden ist. Jedenfalls kann man mit 100.000 -150.000 Euro je nach Insel an manchen Orten noch ansehnliche Objekte erwerben. Während man auf den „Boom-Inseln“ Maio, Sal oder Boa Vista dafür lediglich ein Apartment bekommt, darf man für den Preis von 100.000 -150.000 Euro etwa auf Santo Antão schon ein kleines Häuschen mit etwa 100 qm Fläche, Meerblick und etwa 200 qm Garten erwarten.
Neue Bauherrenmodelle finden auf den Kapverden schon im Anfangsstadium treue Abnehmer: Berichten zufolge kaufen viele Engländer Grundstücke oder ganze Anlagen von ihrer Heimat aus, ohne sie gesehen zu haben bereits in einem Stadium, wo lediglich die Pläne fertig gestellt sind. Für dieses Modell hat sich eine sukzessive Kaufpreiszahlung durchgesetzt: 20% des Gesamtpreises werden bei Vertragsschluss gezahlt, weitere 20% bei Beginn der Baumaßnahmen, 20% nach Fertigstellung Rohbaus, 20% bei Bauende und die restlichen 20% bei der notariellen Übergabe der Immobilie.
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