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By heinzdurrer
#16510 Habe auf mehreren Websites, namentlich auf wikitravel.org, andeutungsweise gelesen, dass es auf SA eine Heilquelle gebe. Stimmt dies und wenn ja, lohnt es sich diese zu besuchen?
Am gesündesten sind Brava, São Vicente und Santo Antão, das auch eine Heilquelle besitzt.
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By Janus
#16511 Noch nie was davon gehört, ich bezweifle dass es sowas gibt, denn diese Quelle wäre sonst eine Art Pilgerort...

lasse mich aber gerne eines Besseren belehren
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By Rudolf36
#16513 Jaja,
auf der Märchenseite Wikitravel fand ich u.a. dieses:

Das Klima ist vom Dezember bis Juli heiß (25 °C im Mittel); im August beginnen die Winterregen, die bis November anhalten, und nach denen das an sich schon ungesunde Klima am gefährlichsten ist. Am gesündesten sind Brava, São Vicente und Santo Antão, das auch eine Heilquelle besitzt. Von den Winden wehen im Winter am gewöhnlichsten die West- und Südwestwinde, die, von Gewittern begleitet, sich oft zu Orkanen steigern.

Seltsam: von Januar bis April schwitze ich auf Santo Antão nie. Auch scheinen die Winterregen ausgestorben zu sein. Immer höre ich nur: es hat zu wenig geregnet. Und die Trockenheit bezeugt, dass es so ist.
Auch spüre ich in dieser Zeit immer nur den Nordostpassat, der ja 9 Monate anhalten soll. Dazwischen liegen 2 - 3 Monate einer windarmen, schwül-heißen Zeit. Wird berichtet.
Das "ungesunde" Klima empfinde ich als ausgesprochen gesund und angenehm. Ich bedaure aber jedes Jahr von neuem, wenn ich die trockenen Felder sehe, dass es viel zu wenig regnet.

Von einer Heilquelle weiß ich nach 10 Besuchen noch immer nichts. Vielleicht könnte man ja die "Aguas as Caldeiras" dazu erheben.
Hört sich doch gut an. Oder?
Andererseits: "Super Bock" ist doch eine Alternative . . .

Rudolf
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By Ariminum
#16515 Auf Brava gibt es eine essigsaure Quelle namens "Vinagre", die früher auch zum Baden genutzt wurde. Nach einer Sprengung, um die Wasserschüttung zu erhöhen, rinnt sie nur noch schwach. Man hat also das Gegenteil damit erreicht. :?

Auf Santo Antão gibt es wohl eine Stelle in der Nähe von Sinagoga im Meer, wo warmes Wasser oder warme Gase ausströmen.
Ich werde versuchen, darüber Näheres heraus zu finden und es dann hier posten.

Heilquellen gibt es an sich nicht. Ich habe auch schon die abenteuerlichsten Dinge über die Inseln gelesen, worüber man als Kenner nur den Kopf schütteln kann. :roll:

...und nach denen das an sich schon ungesunde Klima am gefährlichsten ist.
Gefährlich sind nur die Verfasser solchen Blödsinns, die anscheinend noch nie auch nur in der Nähe der Kapverden waren. :mrgreen:
So ein Schwachsinn!!!! :evil:

Ariminum
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By Rudolf36
#16516 Und auch die Fa. Strandberg ist für Märchen zu haben:

Die kapverdischen Inseln bieten neben dem Luxus ihrer Abgeschiedenheit in einem Traum von weißen Sandstränden und azurblauem Meer auch viele Möglichkeiten zum Zeitvertreib bis hin zum wahren Aktivurlaub.
So ist die Insel Boa Vista ist ein Paradies für alle Wassersportler und bietet Wanderern eine einzigartige, meist unberührte Naturlandschaft.
Aber auch die anderen Inseln haben viel zu bieten: So findet sich auf der Insel Fogo mit dem Pico de Fogo (zuletzt ausgebrochen am 23.11.2014) ein aktiver Vulkan, auf der Insel Santiago der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Ort Cidade Velha und auf der Insel Santo Antão eine gesundheitsfördernde Heilquelle.


Und bei Travel Infonet das gleiche Märchen:
Das Klima ist vom Dezember bis Juli heiß (25 °C im Mittel); im August beginnen die Winterregen, die bis November anhalten, und nach denen das an sich schon ungesunde Klima am gefährlichsten ist. Am gesündesten sind Brava, São Vicente und Santo Antão, das auch eine Heilquelle besitzt. Von den Winden wehen im Winter am gewöhnlichsten die West- und Südwestwinde, die, von Gewittern begleitet, sich oft zu Orkanen steigern.


Wörtlich abgeschrieben. Aber wer von wem?
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By Rudolf36
#16517 Und noch eine interessante Information:

Bitte beachte, dass viele Kapoverdianer Analphabeten sind, mit Aufschreiben wirst du auch nicht wesentlich weiter kommen.

Noch eine Neuigkeit:
Flugzeug
Der internationale Flughafen befindet sich auf der Insel Sal, die nationale Fluggesellschaft TACV bietet keine Direktfüge von/nach Deutschland an, sie fliegt via Kanaren, ebenso fliegt die Condor derzeit wohl nur über Banjul (Gambia).