Impfungen/Gesundheit
Durch das trockene Klima und den stetig wehenden Wind auf den Kapverden gibt es kaum ansteckende Krankheiten oder gar Seuchen. Auch gefährliche Tiere wie Schlangen oder Ähnliches gibt es kaum, daher darf man sich sicher fühlen.
Aufpassen sollte man lediglich auf einen Skolopender (Hundertfüßer, pt.: Cempé), da sein Stich oft als sehr schmerzhaft empfunden wird (ähnlich einem Wespenstich).
Impfungen
Impfungen für die Einreise auf die Kapverden sind nicht Pflicht und sind grundsätzlich nicht notwendig.
Langzeitreisende treffen oftmals generelle Maßnahmen wie Impfungen gegen Hepatitis A und B-, Typhus-, Cholera-, Polio-, Gelbfieber- und Tetanus.
Dengue und Zika
In den Monaten August, September da es sich dann um die Regenzeit handelt gibt es vereinzelt Fälle von Dengue und Zika in Praia, auf der Insel Santiago. Die Anzahl der Fälle ist aber sehr gering.
Gelbfieber
Auf den Kapverden gibt es kein Gelbfieber, deshabl sind auch keine Gelbfieberimpfungen notwendig.
Wer jedoch vor weniger als 7 Tagen vor der Einreise nach Kap Verde in einem Gelbfiebergebiet waren, muss eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Eine Gelbfieberimpfung ist auch obligatorisch, wenn Sie einen Stopover gemacht haben und mehr als 12 Stunden in einem Gelbfieberland gewesen sind. Gelbfieber tritt nur in Afrika und Teilen Süd- und Mittelamerikas auf.
Malaria
Kap Verde ist ein malariafreies Land. 2024 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die kapverdischen Inseln offiziell als malariafreies Land zertifiziert, Wenn ein Land mit belastbaren Beweisen nachweisen kann, dass die einheimische Malariaübertragung durch Anopheles-Mücken landesweit mindestens in den letzten drei aufeinanderfolgenden Jahren unterbrochen wurde kann es als malariafrei erklärt werden. Außerdem muss das Land nachweisen, dass es in der Lage ist, die Wiederaufnahme der Übertragung zu verhindern.
Durchfallerkrankungen
Ein Phänomen, das auch aus anderen Urlaubsländern nicht unbekannt sein dürfte, ist die berühmte „Rache des Montezuma“ (Durchfall). Obwohl sich die Hygiene-Bedingungen auf den Kapverden in den letzten Jahren sehr verbessert haben und das Wasser strenger als zuvor kontrolliert wird, tritt der Reisedurchfall nicht gerade selten auf. Vorbeugen kann man, indem man den Verzehr von ungeschältem Obst, Gemüse und Leitungswasser meidet. Auch sollte man beim Kauf von Wasser immer darauf achten, dass der Verschluss verschweißt ist, denn hier nehmen es die Kapverdianer nicht so genau und füllen auch schon mal nach!
Krankenversorgung / Kosten
Auf jeder Insel gibt es Ärzte bzw. Krankenstationen (Unidade Sanitária de Base). Krankenhäuser gibt es in Sal, Praia, São Vicente und Santo Antão. Apotheken sind in den Städten sehr häufig (Farmacia / Posto de Venda EMPROFAC).
Sämtliche medizinischen Leistungen sind vor Ort in bar zu bezahlen. Es empfiehlt sich also, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die die Kosten im Nachhinein gegen Rechnungsbeleg erstattet. Deshalb Rechnungen aufbewahren!



























































































































