Telefon/Internet

Telefon, Post und Internet

Telefonieren auf den Kapverden ist nicht billig. Das Monopol der staatlichen Telefongesellschaft wurde Anfang des Jahres 2007 aufgelöst, sodass eigentlich mit einer Liberalisierung des Telefonmarktes zu rechnen ist. Konkurrenz zu der ursprünglichen Gesellschaft “CVTelecom” ist nun auf dem Mobilfunksektor seit 2008 vorhanden: “Tmais” heisst die Konkurrenz.

Derzeit gibt es in jedem Ort öffentliche Kartentelefone. Karten kann man bei der Post, in größeren Hotels, in einigen Restaurants und kleinen Geschäften für 275 oder 750 ECV kaufen. Letztere empfiehlt sich, da ein Gespräch nach Europa pro Minute circa 300 ECV schluckt. Handytelefonate sollte man möglichst vermeiden. Zwar besteht ein Netz für E-plus, D1, O2 und Vodafone, die Kosten sind aber, auch für angenommene Anrufe, enorm.

Postämter sind auf allen Inseln in den größeren Orten zu finden. Hier besteht auch die Möglichkeit zu telefonieren, allerdings mit einem Mindestpreis für 3 Minuten Gesprächsdauer und einem stolzen Preis von circa 2 Euro pro Minute. Die Öffnungszeiten sind ähnlich denen in Europa: an Werktagen von 8-12 Uhr und von 14:30 – 17:30 Uhr. Postkarten sind ungefähr 14 Tage nach Europa unterwegs.

Auch das Internet haben die Kapverdianer längst für sich entdeckt. Deshalb gibt es in allen größeren Städten Internet- oder Cybercafés, die man zu normalen Preisen nutzen kann: Auf Sal (Santa Maria, Esparagos), Boa Vista (Sal Rei), Santiago (Praia), Fogo (São Felipe), São Vicente (Mindelo) und Santo Antão (Ribeira Grande , Paúl und Ponta do Sol). Bei den hohen Telefonpreisen empfiehlt es sich vor allem für Auslandsgespräche, mit dem Internet-Programm „Skype“ zu telefonieren.